Willkommen

Schön das Sie vorbei schauen. Als Ihre kompetente Interessenvertretung für Mieter, stellen wir ihnen hier einen Überblick unserer Leistungen und Möglichkeiten vor.

Wir haben im Download-Bereich die Informationen als PDF Dokumente hinterlegt. Das Beitrittsformular ist nun für die SEPA Lastschrift optimiert.

Sie finden auch alle Kontakt-Informationen auf diesen Seiten. Wenn Sie Fragen rund um das Mietrecht haben, wenden Sie sich gern an uns. Wir beraten unsere Mitglieder seit 90 Jahren kompetent und vor allem erfolgreich.

  • Hier finden Sie die aktuellsten Informationen über den Mieterverein Wedel.
  • Exklusive Leistungen für Mitglieder:
  • Kostenlose Beratung durch erfahrene Berater und Anwälte
  • Wir prüfen Mieterhöhungen, Neben- und Heizkostenabrechnugen auf deren Zulässigkeit
  • Wir unterstützen Sie in Mietrechtsfragen
  • Kostenlose Mieterzeitung
  • DMB-Rechtsschutzversicherung
  • Wer längere Zeit bei uns Mitglied ist, spart an Miete, Nebenkosten und Heizkosten ein Vielfaches des Beitrages!

Stärkere Beteiligung der Länder am Sozialmietwohnungsbau erforderlich

Berlin, 29. Oktober 2015

Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten:
Stärkere Beteiligung der Länder am Sozialmietwohnungsbau erforderlich

Kurzfristige Übergangslösungen mit niedrigeren Baustandards schaffen

(dmb) „Nachdem der Bund die Finanzmittel für die soziale Wohnraumförderung auf
1,018 Milliarden Euro verdoppelt hat, sind jetzt die Bundesländer am Zug. Sie müssen die zur Verfügung stehenden Gelder zweckgebunden für den Neubau von Sozialmietwohnungen nutzen und mindestens in gleicher Höhe eigene Haushaltsmittel zur Verfügung stellen“, appellierte der Bundesdirektor des Deutschen Mieterbundes (DMB), Lukas Siebenkotten, an die Teilnehmer der Bauministerkonferenz in Dresden. „Angesichts des seit Jahren wachsenden Wohnungsdefizits müssen jährlich 400.000 neue Wohnungen fertiggestellt werden, davon 150.000 bezahlbare Wohnungen. Das ist aber ohne eine deutlich stärkere Beteiligung der Länder als bisher nicht möglich. Gleichzeitig sind kurzfristig greifende Übergangslösungen zur Wohnungsversorgung der Flüchtlinge notwendig. Denkbar sind Schnell- oder Modulbauten mit niedrigeren Baustandards.“

Aktuell fehlen in Deutschland, das heißt vor allem in Großstädten, Ballungsgebieten und Universitätsstädten, rund 800.000 Wohnungen. Um dieses Wohnungsdefizit abzubauen und der wachsenden Nachfrage nach insbesondere bezahlbaren Wohnungen gerecht zu werden, müssen jährlich 400.000 Wohnungen neu gebaut werden, davon mindestens 150.000 Sozialwohnungen und durch zusätzliche Steuervergünstigungen geförderte Wohnungen.

„Die Bundesregierung hat den ersten Schritt getan und stellt den Bundesländern ab Januar 2016 insgesamt 1,018 Milliarden Euro statt bisher 0,518 Milliarden Euro für die soziale Wohnraumförderung zur Verfügung. Ich erwarte, dass die Länder diese Gelder in erster Linie für den Bau neuer Sozialmietwohnungen einsetzen und nicht für Eigentumsmaßnahmen oder sonstige Investitionen, dass sie außerdem diese Kompensationszahlungen des Bundes aus eigenen Haushaltsmitteln mindestens verdoppeln“, forderte Siebenkotten. „Soweit dies in den einzelnen Ländern nicht sichergestellt ist, muss es hier Abstriche bei der Zuweisung der Kompensationszahlungen geben, gehört letztlich die bisherige Aufteilungsquote der Fördermittel auf die Länder auf den Prüfstand.“

Eine generelle Absenkung von Baustandards für den gesamten Wohnungsneubau, wie zum Beispiel ein Aufweichen von Energieeffizienzstandards, ein so genanntes EnEV-Moratorium, lehnte Siebenkotten ab. Richtig sei dagegen gewesen, dass die Bundesregierung Standards für Sammel- und Notunterkünfte abgesenkt habe. „Das macht außerdem Sinn bei Schnell- und Modulbauten, die als Übergangslösung zeitlich klar befristet notwendig sind, um kurzfristig die Wohnungsversorgung von Flüchtlingen sicherzustellen. Denn wir brauchen nicht nur mittelfristig Lösungen, sondern Lösungen schon für diesen Winter bzw. für das nächste Jahr“, erklärte der Direktor des Deutschen Mieterbundes.

Wohngeld-Etat gekürzt

Berlin, 26. November 2014

Mieterbund-Präsident Dr. Franz-Georg Rips:
Haushaltsberatungen 2015: Wohngeld-Etat um 100 Millionen Euro gekürzt
Wohngeld-Erhöhung darf nicht der „schwarzen Null“ geopfert werden

(dmb) „Ein ausgeglichener Bundeshaushalt 2015 darf nicht auf dem Rücken der einkommensschwächsten Haushalten realisiert werden“, forderte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, am Vortag der abschließenden Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag. „Mit den vorgesehenen Wohngeldkürzungen um 100 Millionen Euro auf nur noch 530 Millionen Euro wird der im Koalitionsvertrag fest vereinbarten und von Bauministerin Dr. Barbara Hendricks für Juli 2015 angekündigten Wohngelderhöhung die Grundlage entzogen. Die von der Bundesregierung und der großen Koalition versprochenen Leistungsverbesserungen und der Anstieg des Kreises der Empfängerhaushalte darf jetzt nicht der ‚schwarzen Null‘ geopfert werden.“

Noch im September erklärte die Bauministerin anlässlich der ersten Lesung zum Bundeshaushalt 2015 wörtlich: „Im Haushaltsentwurf besonders hervorzuheben ist der deutlich erhöhte Ansatz für das Wohngeld, von 500 Millionen auf jetzt 630 Millionen Euro. Damit schaffen wir eine wichtige Voraussetzung für die Wohngeldreform, die wir uns vorgenommen haben und die Menschen mit geringem Einkommen helfen wird, mit den steigenden Wohnkosten zurechtzukommen.“ Bei der angekündigten und versprochenen Wohngeldreform sollten die Tabellenwerte um durchschnittlich 15 Prozent und die regional gestaffelten Miethöchstbeträge um durchschnittlich 12 Prozent erhöht werden. Die Heizkostenkomponente sollte wieder eingeführt werden, und erwartet wurde ein Anstieg der Empfängerhaushalte von derzeit etwa 780.000 auf 960.000 Haushalte.

„Mit 530 Millionen Euro Bundesmitteln sind diese Ziele und Wohngeldverbesserungen nicht zu erreichen. Die angekündigte und versprochene Wohngelderhöhung steht vor dem Aus. Jetzt müssen die Abgeordneten des Deutschen Bundestages Rückgrat zeigen“, forderte der Mieterbund-Präsident. „Die Politik darf die einkommensschwächsten Haushalte nicht im Regen stehen lassen. Mit dem Wohngeld zahlt der Staat diesen Haushalten einen Zuschuss zur Sicherung angemessenem und familiengerechtem Wohnens. Mieter und Eigentümer haben hierauf einen gesetzlichen Anspruch.“

Wohngeld wird von Bund und Ländern je zur Hälfte finanziert. Aktuell erhalten rund 780.000 einkommensschwache Haushalte den staatlichen Zuschuss zum Wohnen. Knapp die Hälfte von ihnen sind Rentnerhaushalte. Der durchschnittliche Wohngeldempfängerhaushalt in Deutschland hat ein Einkommen von rund 850 Euro und bekommt 114 Euro Wohngeld für seine 405 Euro teure Miete.

Stromverbrauch zu hoch?

Erster Stromspiegel für Deutschland liefert aktuelle Vergleichswerte und motiviert zum Strom sparen
• Sparpotenzial von 320 Euro für 3-Personen-Haushalt
• Neuer Stromspiegel für Mieter und Eigentümer berücksichtigt individuelle Wohnsituation
• Breites Bündnis unterstützt das Klimaschutzprojekt

(dmb) Ein durchschnittlicher 3-Personenhaushalt in Deutschland kann pro Jahr 1.200 Kilowattstunden (kWh) Strom und 320 Euro Stromkosten sparen. Das zeigt der Stromspiegel für Deutschland, den das Bundesumweltministerium mit Partnern aus Forschung, Wirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen der Stromsparinitiative erstmals veröffentlicht. Dafür wurden 110.000 Verbrauchsdaten ausgewertet. Demnach verbraucht ein 3-Personenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus durchschnittlich 3.000 kWh Strom im Jahr. Ein effizienter Haushalt der gleichen Größe kommt hingegen im Schnitt mit 1.800 kWh jährlich aus.

Mit der eigenen Stromrechnung und den bundesweit gültigen Vergleichswerten des Stromspiegels können Privathaushalte den eigenen Verbrauch bewerten und als „gering“, „niedrig“, „mittel“ oder „hoch“ einordnen. Der Stromspiegel für Deutschland ist damit eine unerlässliche Orientierungshilfe für Mieter und Hauseigentümer. Sie können das eigene Sparpotenzial bestimmen und werden motiviert, gezielt Strom zu sparen und weniger klimaschädliche CO2-Emissionen zu verursachen. Verbraucher haben mit dem Stromspiegel erstmals die Möglichkeit, die eigene Wohnsituation zu berücksichtigen. Individuelle Faktoren wie der Gebäudetyp oder die Art der Warmwasserbereitung fließen in das Ergebnis ein und ermöglichen eine differenzierte Bewertung des Stromverbrauchs.

Die Stromspiegel-Broschüre gibt es bei allen Projektpartnern sowie zum Herunterladen am Ende dieser Meldung. Dort finden Verbraucher auch konkrete Tipps und Beratungsangebote zum Stromsparen.

Jeder Deutsche gibt pro Jahr 400 Euro für Strom aus

Jeder Deutsche verbraucht jährlich im Schnitt 1.500 kWh Strom. Das entspricht Stromkosten von 400 Euro im Jahr. Wird das warme Wasser in Bad und Küche elektrisch erhitzt, erhöht sich der Verbrauch um 28 Prozent oder 400 kWh. Das trifft auf knapp ein Drittel aller Haushalte in Deutschland zu. Neben der elektrischen Warmwasserbereitung und der Haushaltsgröße beeinflusst vor allem die Gebäudeart die Höhe des Stromverbrauchs. Beispielsweise verbraucht ein Haushalt im Mehrfamilienhaus durchschnittlich 33 Prozent weniger Strom als ein vergleichbarer Haushalt im Einfamilienhaus. Der Grund: Außenbeleuchtung, Garten, Garage oder der Strom für die allein genutzte Heizungsanlage schlagen im eigenen Haus zusätzlich zu Buche.

Stromsparinitiative bündelt Angebote rund ums Stromsparen

Stellen Verbraucher mit dem Stromspiegel für Deutschland einen zu hohen Stromverbrauch fest, unterstützt sie die Stromsparinitiative beim Umsetzen von Sparmaßnahmen: Auf www.die-stromsparinitiative.de sind die Angebote verschiedener Akteure im Bereich Stromsparen zusammengefasst – von konkreten Stromspar-Tipps über Fördermöglichkeiten und Beratungsangebote vor Ort bis hin zum StromCheck. Dieser Online-Ratgeber hilft beim Aufspüren von Stromfressern und empfiehlt konkrete Maßnahmen.

Über den „Stromspiegel für Deutschland“ und „Die Stromsparinitiative“

Der Stromspiegel für Deutschland liefert bundesweit gültige Vergleichswerte für den Stromverbrauch von Privathaushalten. Grundlage dafür sind 110.000 Verbrauchsdaten und aktuelle Studien der Projektpartner. Der Stromspiegel ist das Ergebnis eines breiten gesellschaftlichen Bündnisses von Verbraucherorganisationen, Forschungs-einrichtungen, Energieagenturen und Wirtschaftsverbänden. Gemeinsam wollen sie die Energieeffizienz erhöhen und einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz leisten. Projektpartner sind Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD), BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. , co2online gemeinnützige GmbH, Deutscher Mieterbund (DMB), EnergieAgentur NRW, HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e.V., Öko-Institut e.V., Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und Verbraucherzentrale Energieberatung.

Der Stromspiegel wird im Rahmen der Stromsparinitiative (www.die-stromsparinitiative.de) veröffentlicht. Diese Initiative wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit 2012 gestartet, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Vor allem private Haushalte in Deutschland sollen motiviert werden, ihren Stromverbrauch zu verringern und somit weniger Treibhausgase zu verursachen. Das Kampagnenbüro der Stromsparinitiative ist bei co2online angesiedelt.

+++
Den Stromspiegel-Flyer sowie Vergleichszahlen finden Sie zum kostenlosen Download unter www.mieterbund.de.